Marie Elisabeth Schneider
Marie Elisabeth Schneider (geb. Hunger) wird am 10. November 1889 in Lastau (Sachsen) geboren.
Sie lebt mit ihrem Ehemann Martin und den Kindern Albert Julius, Johanna Erna, Grete Bertha und Max Rudolf Schneider in der Lameystraße 21. Martin ist Bankdirektor der Deutschen Bank.
Mit dem Machtausbau der Nationalsozialisten gerät auch die Familie Schneider zunehmend unter Druck. Nach den dramatischen Ereignissen am 9. und 10. November 1938 ist der Familie klar, dass sie Deutschland so schnell wie möglich verlassen muss. Im April 1939 gelingt ihnen die Flucht nach Brasilien.
Sie versuchen sich dort ein neues Leben aufzubauen.
Marie Elisabeth stirbt bereits am 22. Mai 1942. Ihr Mann lebt in Brasilien bis zu seinem Tod am 31. März 1958.
Die Nachfahren der Familie Schneider leben bis heute in Brasilien.
Autoren: „Geschichte aktiv“ Hilda-Gymnasium