Jakob Bensinger
Jakob Bensinger wird am 4. Oktober 1881 in Bodersweier geboren.
Er ist Veteran des Ersten Weltkrieges und lebt mit seiner Frau Regina in der Hermann-Göring-Allee 7 (heute: Heinrich-Wieland-Allee). Gemeinsam mit seinem Bruder Salomon führt er eine Eisengroßhandlung in der Güterstraße.
Die antisemitische Politik der Nationalsozialisten setzt auch seine Familie zunehmend unter Druck.
Im November 1938 wird er in einer Pension in Stuttgart verhaftet und in das KZ Dachau deportiert. Nach seiner Entlassung gelingt es ihm, gemeinsam mit der Familie seines Bruders eine Fluchtmöglichkeit nach Bolivien zu organisieren. Über Cuxhaven gelangen sie am 17. Juni 1939 nach Bolivien.
Sie versuchen sich dort ein neues Leben aufzubauen.
Jakob Bensinger stirbt in La Paz am 7. März 1957.
JAKOB MIT ANDEREN KRIEGSVETERANEN IM HOF DER SYNAGOGE (FÜR INFOS AUF PERSON TIPPEN)
Autoren: „Geschichte aktiv“ Hilda-Gymnasium