Zerrennerstraße 28

In der Zerrennerstraße 28 lebten Albert, Felice, Lore und Martin Eckstein.

Nach ihrer Verschleppung wird am 18. Dezember 1940 ihre Wohnungseinrichtung versteigert. Die Versteigerung wird zuvor in der Pforzheimer Rundschau angekündigt:

Mitarbeiterinnen der Quäker bringen Martin und weitere 47 Kinder im Februar 1941 aus dem Lager Gurs in das Waisenhaus in Aspet. Anfang Februar 1943 begleitet Alice Resch, eine Mitarbeiterin der Quäker, ihn an die Grenze zur Schweiz. Der Grenzübertritt gelingt am 4. Februar 1943.

Die Nazis deportieren die Schwester im Juni 1942 „in den Osten“, sie ist seitdem verschollen. Die Eltern sind in dem Todeszug, der am 10. August 1942 von Drancy Richtung Auschwitz fährt.