Trikotwaren Weinschel

Das Geschäft „Trikotwaren Weinschel“ wird am 10. November 1938 geplündert. Über den Inhaber bzw. dessen Familie ist bekannt, dass Adolf Weinschel am 28. November 1938 nach Polen abgeschoben wird. Er „stirbt“ unter unbekannten Umständen am 20. August 1943 im Ghetto Lemberg. Seine Söhne Günther und Hans-Dieter werden 1939 nach Polen abgeschoben und können überleben. Adolfs Frau Klara, die der evangelischen Kirche angehört, überlebt in Pforzheim.

Quelle: Brändle, G. & Eger, R.: „Schikaniert, diskriminiert, vertrieben, deportiert…“, Pforzheim 2011, S. 27.