Schuhhaus Speier
Das Schuhwarenhaus Speier AG wird am Vormittag des 10. November 1938 massiv verwüstet. Die Angestellte Eleonore Peritz berichtet über die Vorgänge: „Ich war eine Angestellte […] im Schuhwarenhaus ‚Speier AG‘ am Leopoldplatz […]. Die Fenster waren alle zerstört, die Schuhe alle auf der Straße, ich als die einzige jüdische Angestellte wurde herausgeholt, umgeben von Hunderten Leuten, die Polizei im Vordergrund – ich mußte die Schuhe säubern und alle Schuhe wieder hineinwerfen.“
